Achtung, enthält Werbung/ Gesponserter Beitrag:
Der Inhalt wird davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die ehrliche Meinung des Rezensenten wieder.

Inhalt

“Hauptkommissarin Clara Vidalis findet sich in einem Albtraum wieder, als mehrere Tötungsdelikte, die als Suizide getarnt sind auftauchen, in denen die DNS von Ingo M. sichergestellt wird – desselben Ingo M., der vor über zwanzig Jahren ihre kleine Schwester missbraucht und ermordet hat. Und dessen sterbliche Überreste in der Berliner Rechtsmedizin seziert wurden. Wie kann es sein, dass ein Toter mordet, wieder und wieder? Und warum hat sich sein Modus Operandi, die Handschrift jedes Mörders, so verändert? Die Wahrheit ist handfester und zugleich entsetzlicher, als Clara es sich in ihren dunkelsten Nächten ausgemalt hat.” (Quelle: Verlagshomepage)
 
Erster Satz des Buches
“>Ich bin der Sensenmann, ich bin der Untergang, ich bin der Namenlose.”
 
Infos zum Buch
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: Knaur TB
ISBN: 978-3-426-52112-0
Preis: 10,99 € (Broschiert) / 9,99 € (Ebook)

Reihe:
Final Cut
Seelenangst
Todeswächter
Der Totenzeichner
Tränenbringer
Schmerzmacher
 
Infos zum Autor
“Dr. Veit Etzold ist Autor von sieben Spiegel-Bestseller-Thrillern, die in sieben Sprachen übersetzt und rund eine Million Mal verkauft wurden. Er studierte internationales Management an der IESE Business School mit Stationen in Barcelona, New York, San Francisco / Silicon Valley und Shanghai. Er arbeitete für die internationale Strategieberatung Boston Consulting Group in Europa, Asien und den USA, Booz & Company, die Allianz Gruppe und als Berater für die globale Bergbaufirma Gaia Mineral Resources und die Investmentholding African Development Corporation in Ruanda, Hong Kong und Peking. Er ist Berater des Auswärtigen Amtes, Mitglied in unterschiedlichen Expertengruppen der Atlantikbrücke und Dozent für Geopolitik an der IESE Business School und an der Singapore Management University. http://www.veit-etzold.de/” (Quelle: Verlagshomepage)

Fazit

Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
Nachdem ich vom “Tränenbringer” total begeistert war, freute ich mich sehr, als ich Überraschungspost vom Verlag bekam – natürlich wollte ich wissen, wie es mit Clara Vidalis und ihrem Team weitergeht! 

Cover: 
Ein richtig cooles Cover – blutig, fies, passend!

Story + Charaktere:
Der Roman beginnt direkt mit einem mehr oder weniger kryptischen Text des “Namenlosen”, der nicht nur von Missetaten spricht, sondern auch davon, wie er neben den Trauernden am jeweiligen Grab stand. Allein dieser Abschnitt bringt den Leser zum nachdenken, auch wenn man den ersten Roman der Clara Vidalis Reihe (“Final Cut”) noch nicht kennt. 

Wer sich überlegt, den “Schmerzmacher” zu lesen, sollte aber evtl. doch vorher zu “Final Cut” greifen, da sich ziemlich viel Inhalt um ebendiesen Namenlosen dreht, außerdem um einen gewissen Ingo M., der damals die Schwester von Clara Vidalis grausam ermordete. Auch wenn ich dieses Buch bisher nicht kenne, konnte ich mich zwar sehr gut auf die Story von “Schmerzmacher” einlassen und auf Grund der eingestreuten Erklärungen auch allem folgen, dennoch hätte ich mir gewünscht, “Final Cut” vorher gelesen zu haben. 

Der Plot ist ebenso schlüssig wie spannend und auf die Auflösung wäre ich so ehrlich gesagt nicht gekommen, auch wenn  der ein oder andere Hinweis, im Nachhinein betrachtet, schon darauf hätte schließen lassen können. Auch wenn ich mir mit politisch angehauchten Romanen normalerweise etwas schwer tue, ging mir der “Schmerzmacher” erstaunlich gut von der Hand, denn auch wenn der Plot mehr oder weniger auf politischen Ereignissen beruht (bzw. die Ermittler im Zuge ihrer Tätigkeit damit in Kontakt geraten), fand ich es äußerst interessant. 

Die Charaktere sind gewohnt überzeugend und obwohl man von meinem Lieblingscharakter des Vorgängerbandes (“Tränenbringer”) Winterfeld nicht ganz so viel mitbekommt, so wird dies durch Dr. Martin alias MacDeath mehr als wieder gutgemacht. MacDeath macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist nicht nur Leiter der operativen Fallanalyse des LKA, sondern auch bekennender Shakespeare Fan – insbesondere von MacBeth, woher eben auch sein Spitzname stammt.  Darüber hinaus ist er nicht nur literarisch sehr bewandert, sondern grundsätzlich ein sehr helles Köpfchen – mit seiner sympathischen Art schafft er es definitiv auf meinem persönlichen Podest direkt neben Winterfeld zu stehen! Fantastisch fand ich in diesem Band auch den Charakter Alfons de Groot, der mich mit seiner morbiden und etwas schrulligen Art total begeisterte!

Protagonistin Clara Vidalis muss in diesem Band der Reihe vieles erleiden und ihre Emotionen sind greifbar – auch wenn sie sich aus beruflichen Gründen oft zusammenreißt, wo andere schon längt ausgeflippt wären. Auch den Leser lassen die Emotionen nicht kalt und man fiebert regelrecht mit, schwitzt, bangt und hofft auf ein positives Ende. 

Schreibstil: 
Der Schreibstil ist gut verständlich und besonders die kursiven Passagen, die aus der Sicht des vermeintlichen Täters geschrieben wurden, sorgen für eine Menge neuen Schwung!

Gesamt: 
Wer gute Thriller mag und sich nicht vom politischen Hintergrund abschrecken lässt, dem wird “Schmerzmacher” auf jeden Fall zusagen. Der Plot ist ebenso schlüssig wie spannend und die Charaktere überzeugen sowieso auf ganzer Linie!

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Gefällt Dir dieser Beitrag? Dann teile ihn doch mit Deinen Freunden!