Achtung, enthält Werbung/gesponserter Beitrag:
Der Inhalt wird davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die ehrliche Meinung des Rezensenten wieder.

Inhalt

Als in Leipzig eine junge Wicca ermordet aufgefunden wird, führt die Spur zu Geneve Cornelius, der letzten Nachfahrin der Scharfrichterdynastie Cornelius. Wie sich herausstellt, wollte die Frau Geneve Rat zu einer mysteriösen Spiegelscherbe einholen, doch dazu kam es nicht mehr.  
 
Gemeinsam mit Alessandro Bugatti, einem Vatikan Polizist und guten Freund, versucht Geneve herauszufinden, was es mit der Scherbe auf sich hat und wieso die Wicca kaltblütig ermordet wurde…
 
Der Gegner ist jedoch kein Kinderspiel und Geneve und Alessandro müssen zusammenhalten, um das Ganze heil zu überstehen. Doch können die beiden einander wirklich vertrauen? Oder kommt die alte Fehde zwischen der Bugatti und der Cornelius Familie wieder zum Vorschein?

Erster Satz des Buches

“Ich sagte Ihnen einst, dass ich Ihnen eine Geschichte erzählen werde.”

Markus Heitz, S. 9

Meine Meinung

Bei erscheinen des zweiten Bandes hatte ich den ersten noch nicht gelesen – und das, obwohl ich Markus Heitz’ Romane eigentlich sehr gerne mag. Sowohl die älteren (“Blutportale”, “Kinder des Judas”, etc.), als auch die neueren Erscheinungen (“Doors”) bereiteten mir immer Vergnügen, weswegen ich unbedingt mal einen Blick auf seine neueste Reihe werfen wollte.

Der zweite Band um die Meisterin setzt kurze Zeit nach den Ereignissen aus Band 1 an und ich konnte mich wieder nahtlos hineinfinden. Auch hier erfahren wir wieder einiges aus Geneves Vergangenheit und der Familie Cornelius zu Zeiten des Scharfrichtertums, außerdem werden wir Zeuge seltsamer Morde durch eine merkwürdige Kreatur, deren Ursprung im Laufe des Buches noch geklärt werden muss. 

Zwischendurch erhalten wir wieder zusätzliche Infos von einer Erzählerin, die uns schon im ersten Buch mehr über die Vergangenheit offenbarte. Wer das ist, möchte ich allerdings aus spoilertechnischen Gründen nicht verraten. 

Geneve und Alessandro gefallen mir auch in diesem Werk wieder ausgesprochen gut und gerade die Tatsache, dass eigentlich keiner so recht weiß, ob er dem anderen wirklich vertrauen kann, bringt nochmal ordentlich Spannung in die Sache. Alessandros Mutter, das “Oberhaupt” der Familie Bugatti spinnt im Hintergrund ihre Fäden und ließ mich als Leserin so manches Mal die Luft anhalten… aber ihr werdet sehen. 

Der Plot ist absolut genial, denn immer wenn man denkt, dass es nicht mehr spannender werden kann, setzt Markus Heitz nochmal einen drauf. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band! 

Der Schreibstil ist wie immer nicht nur fesselnd und gut verständlich, sondern auch flüssig lesbar. Die Kapitel haben eine – für mich – angenehme Länge. 

Infos zum Buch

Seitenzahl: 448 Seiten
Verlag: Knaur Verlag
ISBN: 978-3426227046
Preis: 14,99 € (Broschiert) / 12,99 € (Ebook)

Reihe:
Die Meisterin 01 – Der Beginn
Der Meisterin 02 – Spiegel & Schatten

Infos zum Autor

Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 50 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um “Die Zwerge” gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.

Fazit

Auch der zweite Band um die Meisterin konnte mich wieder vollends begeistern: sympathische Charaktere, ein spannender Plot und jede Menge fantastische Elemente. Grandios!  

Wertung: 5 von 5 Sterne!

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verlag,  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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