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Der Inhalt wird davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die ehrliche Meinung des Rezensenten wieder.

Inhalt

“Ein Versprechen. Zwei Herzen. Drei Regeln. Vier Wochen, um sie alle zu brechen.

Im Liebesroman „Lost in a Kiss“ nimmt uns die US-amerikanische Autorin Kati Wilde mit auf einen vierwöchigen Roadtrip durch Oregon und Kalifornien, auf dem die Funken fliegen. Frech, romantisch und leidenschaftlich. 

Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen.

Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …” (Quelle: Verlagshomepage)

Erster Satz des Buches
“>Brauchst Du Geld für eine Kaution?<“

Infos zum Buch
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3-426-52306-3
Preis: 12,99 € (Broschiert) / 9,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin
“Die US-Amerikanerin Kati Wilde hat englische Literatur studiert und schreibt für ihr Leben gerne romantische Geschichten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter sowie zwei betagten Katzen in Oregon. Mit „Lost in a Kiss“ erscheint sie erstmals auf Deutsch.(Quelle: Verlagshomepage)

Fazit

Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
Eine schöne Lovestory zwischendurch kann eigentlich nicht schaden und so freute ich mich auf eine Liebesgeschichte, die mir das Herz weicher werden lassen sollte! 

Cover: 
Das Cover gefällt mir persönlich nicht ganz so gut, was vielleicht aber auch daran liegen mag, dass es nicht wirklich zur Geschichte passt, Aber nicht nur das, auch der rautenförmige Ausschnitt gefällt mir einfach nicht. 

Story + Charaktere:
Eigentlich hatte ich eine kleine, feine und süße Lovestory erwartet, die mich mitreißen und schmachten lassen würde… aber irgendwie bekam ich dann doch etwas anderes, als ich erwartet hätte. Auch wenn die ersten ca. 140 Seiten wirklich sympathisch und mitreißend waren, so kam danach dann doch die Ernüchterung: nach einer netten Story mit Potenzial driftete nicht nur der Schreibstil, sondern auch die Handlung eher in Richtung Erotikliteratur ab – aber nicht auf positive Art und Weise. Mit ein wenig (oder auch viel) Erotik in Romanen habe ich überhaupt kein Problem – von mir aus auch gerne derb und hart – wenn es denn zur Geschichte passt. Aber im Falle von “Lost in a Kiss” fand ich das nach so vielen Seiten netter Geschichte dann doch irgendwie unpassend, dass die Protagonistin plötzlich von ihrer feuchten P***y und ihren stehenden kleinen T****n spricht. 

Die Story versprach zu Beginn auch noch ganz gut zu werden, denn die Charaktere wurden genauestens beschrieben und man konnte sich nicht nur in Aspen hineinversetzen, die wahrlich kein einfaches Leben zu leben hat, sondern sogar mit ihr mitfühlen. Bram, der scheinbar harte Geschäftsmann, war mir zwar nicht direkt sympathisch, aber ich fand ihn dennoch ganz interessant. Die Abneigung der beiden gegeneinander war fast greifbar und so mancher Schlagabtausch brachte mich zum schmunzeln. Doch das änderte sich plötzlich schlagartig und alles wurde von Erotik gerade regelrecht überschwemmt – und das nahm der ganzen Story ziemlich den Wind aus den Segeln. 

Auch wenn die Geschichte gegen Ende hin wieder etwas an Fahr aufnahm, war ich ziemlich enttäuscht und hätte mir deutlich mehr erhofft – schade. 

Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar, die Sprache nimmt aber nach und nach immer mehr ab und der plötzlich derbe Stil gefiel mir in diesem Kontext überhaupt nicht.


Gesamt: Guter Anfang, grausige Mitte und akzeptabler Schluss. Trotzdem nichts für mich.

Wertung: 3 von 5 Sterne

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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