Enthält Werbung, Rezensionsexemplar. Die Meinung der Rezensentin wird hiervon nicht beeinflusst. 

Inhalt

Henry Zornik, ehemals Kommissar und Kriminologe, arbeitet nun an der Akademie des Verbrechens als Dozent und unterrichtet die Studenten nun mit echten, ungelösten Fällen. So versuchen sie den Fall der abgebrannten Stadtbibliothek von Bergen zu lösen. Wer ist für den Brand verantwortlich und wer ist das Opfer? 

Aus dem Unterricht entwickelt sich nicht nur ein Wettkampf zwischen den einzelnen Studenten, sondern auch zwischen Zornik und seinen Schützlingen…. doch bald wird daraus ein gefährliches Spiel, bei dem sie dem Täter viel zu nahe kommen…

Erster Satz des Buches

“Das Sanierungsobjekt glich einer hohlen Kulisse.”

C. Moeller (2022) – Todesglut

Meine Meinung

Was für ein absolut grandioses Buch. Auch wenn ich zum Zeitpunkt des Buchbeginns gerade ein wenig in einer Leseflaute dümpelte… war es damit ruckzuck vorbei. 
 
Das Buch überzeugt nicht nur mit einem absolut authentischen und sympathischen (Ex?)-Ermittler, sondern auch mit tollen Nebencharakteren, die ich definitiv ins Herz geschlossen habe. Gerade weil der Protagonist eigentlich aus dem aktiven Polizeidienst ausgeschieden ist und doch nicht davon ablassen kann, macht das Lesen so viel Spaß, denn wenn Henry Zornik etwas tut – dann mit vollem Einsatz. Diese Leidenschaft ist auf jeder Seite zu spüren und ich konnte es jeden Abend nach der Arbeit kaum erwarten, das Buch wieder zur Hand zu nehmen. 
 
Der Plot ist nicht nur spannend, sondern die Idee dahinter auch wirklich fesselnd. Zorniks Enthusiasmus für seine Arbeit ist ansteckend und das merken auch seine Studenten, sodass sie gewillt sind, Leib und Leben dafür einzusetzen, um den Fall zu lösen. 
 
Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar und gestaltete sich alles andere als langweilig, gerade weil es gegen Ende so richtig rund geht. 

Infos zum Buch

Seitenzahl: 528 Seiten
Verlag: Rowohlt Verlag
ISBN: 978-3-499-00804-7
Erscheinungsdatum: 17.05.2022
Preis: 12,00 € (Taschenbuch) / 4,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin

“Cathrin Moeller, Diplomsozialpädagogin, arbeitete unter anderem in Resozialisierungsprojekten. Neben der Arbeit an den eigenen Texten, u. a. dem Spiegel-Bestseller «Wolfgang muss weg», coacht sie kulturelle Bildungsprojekte. Sie wohnt mit ihrem Mann, einem Kriminalhauptkommissar, in der Nähe von Leipzig. «Todesglut» ist der erste Fall der «Akademie des Verbrechens» auf Rügen.” (Quelle: Verlagshomepage)

Fazit

Ich bin absolut begeistert und hoffe sehr auf noch mehr Fälle mit und um Henry Zornik und seine Studenten! 
 
Wertung: 5 von 5 Sterne! 

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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