Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3431039788
Erster Satz des Buches
Lieblingszitat
Cover: Ich finde dieses Cover unglaublich toll! Schon vor dem lesen zieht es alle Blicke auf sich und nach beendeter Lektüre sieht man, wie gut es eigentlich zu diesem Buch passt. Es beschreibt Eleanor und ihre Art ziemlich perfekt, denn genau wie das Cover lässt sich Eleanor nicht in eine Kategorie einordnen, zeigt, dass das Leben nicht nur schwarz und weiß ist, dass es so viele verschiedene Facetten gibt…
Story+Charaktere: Eleanor Oliphants Geschichte ist außergewöhnlich, genauso wie die Person selbst. Auch wenn ich lange Zeit nicht wirklich wusste, wo die Geschichte hinwill und nach ca. 250 Seiten ernsthaft darüber nachdachte, das Buch einfach zuzuklappen, konnte ich mich doch nicht dazu überwinden, weil ich einfach wissen wollte, wieso Eleanor so ist, wie sie ist und wie es mit ihr weitergeht. Wir verfolgen Eleanors Leben das ganze Buch über, doch es ist nicht sonderlich spektakulär und mit ihrer sonderbaren Art eckt sie überall an. Auch als Leser weiß man nicht so recht, was man von ihr halten soll, doch irgendwie scheint es sie überhaupt nicht zu interessieren, dass sich jeder über die lustig macht. Je mehr man Eleanor kennenlernt, umso mehr tappt man im dunkeln und neben wildesten, pseudopsychologischen Vermutungen, hegte ich lange den Verdacht, dass Eleanor ein schweres Trauma erlebt hat. Dennoch rückt die Autorin lange nicht damit heraus, warum unsere Protagonistin sich so merkwürdig verhält… als sie es dann aber tut, entwickelt sich das Buch zu einem sehr sehr lesenswerten Buch über eine Frau, sie sich selbst neu kennenlernen muss, um herauszufinden, was sie eigentlich will.
Eleanor Oliphant ist kein einfacher Charakter. Kein sympathischer, keiner, der einem schnell ins Herz schleicht und sich dort einnistet. Eleanor schleicht sich dem Leser früher oder später ins Herz, spätestens, als man die Gründe für ihr Verhalten kennt, doch dies dauert einige hundert Seiten lang und ist für den Leser manchmal ein wenig mühsam. Stellenweise zieht sich das Buch ein wenig, da man gefühlt einfach auf keinen grünen Zweig kommt und lange unklar ist, was eigentlich der Sinn und Zweck des Ganzen ist, denn es baut sich weder Spannung auf, noch passiert mehr, als Alltagsbeschreibungen.
Wertung: 4 von 5 Sterne!
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