Inhalt
Stacey Rhodes ist Sheriff im kleinen Städtchen Hope Valley. Die schlimmsten Verbrechen das hier hin und wieder passiert sind Kneipenschlägereien oder randalierende Jugendliche, die Polizei hat in dieser Kleinstadt also ein leichtes Leben.

FBI – Agent Dean Taggert schließt sich einer neu gegründeten Spezialeinheit an: dem Cyber Action Team, kurz CAT. Diese Einheit befasst sich speziell mit Mordfällen die mit dem Internet im Zusammenhang stehen. Kaum ist Taggert dem Team beigetreten, bekommen sie einen besonders brisanten Fall: Ein Serienmörder der die “Zuschauer”, via Webcam, live zusehen lässt, wie er Frauen auf bestialische Weise ermordet. Das ganze findet auf einer sehr geheimen Internetseite statt, die sich “Satan’s Playground” nennt. Die Ermittlungen führen das Team nach Hope Valley und Sheriff Stacey Rhodes muss erkennen, dass in ihrem kleinen, unscheinbaren Städchen nichts so ist, wie es scheint. Das Team beginnt zu ermitteln und verfolgt die Spuren des Täters immer weiter.. doch die Zeit droht ihnen davon zu laufen, denn der Täter hat sein nächstes Opfer schon im Visier.

Fazit
“Was kostet der Tod?” ist der erste Band der neuen Reihe “Black CATS” von Leslie Parrish. Ursprünglich erwartete ich übersinnliche Abschnitte bzw. einen Roman, der ins übersinnliche geht – denn der Verlag Egmont – Lyx war mir bis dato eher als Fantasy Verlag bekannt. Nun muss ich mich eines besseren belehren lassen: Der Roman ist völlig realistisch beblieben und könnte irgendwo in America genau so passiert sein. Die Story war spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Direkt die ersten Zeilen ziehen einen mitten ins geschehen und lassen einen nicht mehr los. Die Figuren sind realistisch gestaltet, wirken sympathisch und charismatisch und jede kleine Gefühlsregung der Protagonisten ist nachvollziehbar. So manches Mal packt einen das Entsetzen, das Grauen und die Fassungslosigkeit über solch einen grausamen Mörder. Die Verknüpfung mit dem Internet macht die Sache besonders spannend, ist es doch ein Medium geworden, das heutzutage jeder nutzt und indem alles gefunden werden kann – wenn man weiß wo man sucht. “Satan’s Playground” könnte mit all seinen grausamen Facetten irgendwo existieren und wirkt somit überaus realistisch, die “Bedrohung” schwebt auch nach dem Abschließen des Buches immer noch über mir. Das Internet ist durch dieses Buch wieder ein Stückchen undurchsichtiger geworden, geheimnisvoller und dunkler. Die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen Dean Taggert und Stacey Rhodes entwickelt ist nur nebensächlich eingebaut und wirkt weder übertrieben noch in den Vordergrund gedrängt. Die Autorin hat sich mit diesem Buch selbst übertroffen, hat eine ganz neue Art von Kriminalroman erschaffen und ihre grausamen Ideen in ein tolles Buch gepackt. Ich bin begeistert und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen!
Wertung: 5 von 5 Sternen
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