*Inhalt*
Anne hat die goldene Hochzeit ihrer Eltern ewig lange organisiert und steht plötzlich vor einem Scherbenhaufen, als diese just am Tag der goldenen Hochzeit die Trennung von Annes Vater bekannt gibt. Als Anne kurz darauf nochmal mit ihrer Mutter sprechen und ihr den Kopf waschen will, stellt diese ihr doch prompt den neuen – deutlich jüngeren – Lover vor. Als sich Anne vor lauter Verzweiflung an dessen Sohn Tom wendet, in der Hoffnung er würde das Liebespaar ebenso trennen wollen, wird ihr erstmals bewusst, wie jung Tom doch ist. Und wie attraktiv… das kurze Gespräch mit ihm bringt auch ihre Ehe ins Wanken uns Anne kräftig ins grübeln. 
 
*Meine Meinung*
Hachja, Ellen Berg wie sie leibt und lebt. Auch wenn ich bereits so einige ihrer Romane gelesen habe: Es wird nie langweilig. Immer wieder begeistert sie mit authentischen, teils etwas schrulligen Charakteren, lebensnahen Geschichten und vor allem: einer guten Prise Humor. So auch in diesem Werk in dem mir Anne wirklich ans Herz gewachsen ist, während ich ihren Ehemann Karsten am liebsten auf den Mond geschossen hätte. Aber auch ihre vermeintlichen besten Freundinnen sind alles andere als eine große Hilfe, ganz im Gegensatz zu ihrer Walkinggruppe – oder wie auch immer das nennen mag, was sie tun um das Leben von Anne und ihrer Mutter auf den Kopf zu stellen. 
 
Neben lustigen Szenen bringt einen die ein oder andere aber auch zum nachdenken und hallt vielleicht noch etwas nach. Fakt ist aber: Es ist nie zu spät um etwas zu verändern und Liebe findet immer einen Weg. Zum Glück! 
 
*Fazit*
Wieder einmal ein toller Berg-Roman – ich freu mich auf den nächsten!
 
Wertung: 5 von 5 Sterne!
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