Sarah Wolff und ihre Tochter wohnen am Stadtrand Berlins und Sarah leidet unter Monophobie – der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: sie ist nie alleine, denn ihr unsichtbarer Nachbar passt immer auf sie auf. Auf Schritt und Tritt verfolgt er ihr Leben und ist ihr bei allem oft einen Schritt voraus…
*Meine Meinung*
Der Fitzek und ich, das ist so ne Sache. Seine Bücher sind wie eine Wundertüte: manchmal gefällt einem, was man auspackt – manchmal nicht. Aber am Ende ist es in jedem Fall eine Überraschung.
„Der Nachbar“ startet stark, zieht einen direkt in seinen Bann und lässt einen kaum aufatmen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt spürt man die Anwesenheit des Nachbarn nahezu, ohne zu wissen wo er ist, wieso er da ist und was sein Antrieb ist. Ich habe gerätselt, mitgefiebert und gebangt, doch am Ende kommt es – wie so oft beim Fitzek – ganz anders als erwartet. Die Story ist stark, die Beweggründe des Nachbarn erschreckend nachvollziehbar und das Ende offen – aber irgendwie auch nicht.
Dieser Fitzek gefiel mir endlich mal wieder richtig gut und ich versank in der düsteren Atmosphäre nahezu – ich konnte nicht aufhören zu lesen!
*Fazit*
Ein sehr atmosphärischer und psychologisch cleverer Thriller, der Spaß gemacht hat!
Wertung: 5 von 5 Sterne!
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