„Können Hunde träumen? Erkennen sie sich selbst im Spiegel, und verstehen sie, was sie auf dem Fernsehbildschirm sehen? Sind sie musikalisch? Können sie Eifersucht empfinden oder unter Depressionen leiden? Können sie wirklich Krebszellen riechen? Und warum schlafen manche Hunde auf dem Rücken?In Teil 2 „Können Hunde wirklich denken und haben sie Gefühle?“ empfand ich als sehr interessantes Kapitel, unter anderem, weil die lang gehegte Frage „Können Hunde lachen?“ endlich beantwortet wird! Viele Hundebesitzer sagen oft genug „schau mal, er lacht“ oder ähnliches und ich habe mich immer gefragt, ob das nur hineininterpretiert wird, oder tatsächlich eine derartige Mimik mit diesem Hintergrund vorhanden ist. Auch die Frage nach dem Rechnen oder musikalisch sein fand ich sehr spannend und informativ.
Teil 3 beschäftigt sich mit der Kommunikation des Hundes, erklärt den Unterschied zwischen Heulen und Spurlaut, und warum Hunde den Menschen so gerne im Schritt beschnüffeln. Viele weitere Arten der Kommunikation werden hier geklärt und geben Aufschluss über die wichtigsten Fakten.
„Wie lernen Hunde“ ist der Oberbegriff für den 4. Teil des Buches. „Wie schlau sind Hunde im Vergleich zu anderen Tieren?“, „Was ist Clickertraining“, „Wo liegen die Grenzen des Lernens für Hunde“ und viele weitere spannende Fragen erwartet uns hier.
Teil 5 und 6 beschäftigen sich mit dem „Besonderen“ an Welpen und alten Hunden, bzw. „Was sie sonst noch über Hunde wissen wollten“. „Wie entstehen Welpen“, Wie alt ist ihr Hund?“, Wie viele Hunderassen gibt es?“, Warum schlafen Hunde manchmal auf dem Rücken“ und vieles weiteres erklärt sich in diesen beiden Kapiteln.
Ich finde dieses Buch wahnsinnig spannend und werde es wohl immer wieder als Nachschlagewerk nutzen, denn genau dafür eignet es sich hervorragend. Lustige und spannende Fragen, für deren Beantwortung der Psychologe ausführlich recherchiert hat machen das Buch zu einem tollen Highlight im Bücherregal, das jedem Hundebesitzer und denen, die es werden wollen, Freude bereiten wird. Dabei liest man die Freude am Beruf und dem Tier in jeder Antwort heraus und statt sich auf langweilige Fakten oder Studien zu berufen, erklärt und berichtet der Autor von seinen persönlichen Erfahrungen und Experimenten. Auch wenn die Antworten länger ausfallen, als ich es zu Beginn der Lektüre erwartet hätte, so wird es doch nie langweilig, weil der Autor häufig auch kleine Anekdoten oder Beispiele einfließen lässt.

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